Lernmethoden

In diesem Beitrag bringen wir dir ein paar hilfreiche Lernmethoden näher. Gute Lernmethoden sind Taktiken die deinen Lernerfolg steigern, indem sie deinen Lernprozess verbessern. Mit ein paar einfachen didaktischen Massnahmen kann man das Lernen effizienter und strukturierter gestalten.

Es gibt drei Schritte beim Lernen die zu beachten sind:

1. Speichern: Der Stoff den du lernst muss im Gedächtnis gespeichert werden.

2. Behalten: Das Gelernte muss so lange wie möglich im Gedächtnis gespeichert werden.

3. Erinnern: Der Gedächtnisinhalt muss bei Bedarf aus dem Gedächtnis abgerufen werden.

Verschiedene Sinneskanäle nutzen

Diese Lernmethode geht davon aus, dass jeder Mensch über ein Sinneskanal am effektivsten lernen kann. Diese unterscheiden sich unter verschiedenen Lerntypen:

  • Auditiver Lerntyp: Man lernt am besten übers Hören
  • Visueller Lerntyp: Man lernt am besten übers Sehen
  • Kommunikativer Lerntyp: Man lernt am besten durch den Austausch mit anderen
  • Motorischer Lerntyp: Man lernt am besten durchs Ausprobieren

Das heisst, dass du vielleicht am besten lernst, indem du verschiedene Sinneskanäle ausprobierst. Jedoch kann es auch irreführend sein! Denn jeder Lerntyp soll möglichst alles Sinneskanäle nutzen, aber es kann sein, dass du speziell gut über einen Sinneskanal, beispielsweise das Hören, lernst.

Die Cornell-Technik

Gute Notizen zu machen während deinen Vorlesungen, verkürzen deine Lernzeit. Am nützlichsten ist es, wenn du diese Notizen von Hand machst. Die Kombination aus Hören, Lesen und Schreiben hilft deinem Gehirn die gelernten Informationen besser abzuspeichern. Die Cornell-Technik ist sehr effizient, denn bei dieser Technik unterteilst du dein Notizblatt in drei Abschnitte . Der grösste Teil in der Mitte ist für deine Notizen. Eine Spalte links ist für Fragen vorgesehen und der untere Drittel des Blattes ist eine kleine Zusammenfassung in eigenen Worten.

Lernroutine

Eine gute Lernroutine ist essentiell. Es braucht viel Selbstdisziplin, jedoch kann eine Routine äusserst effektiv sein. Nämlich kannst du deine Routine in Schritten unterteilen.

1. Auf dem Weg nach Hause fasst du deine Module zusammen. Was hast du gelernt? Wo hast du noch fragen? Was musst du zu Hause erledigen? (In Corona Zeiten bist du wahrscheinlich nur im Home-Office, jedoch kannst du dir trotzdem nach deinen Vorlesungen 10 Minuten Zeit dafür geben)

2. Mache 30 Minuten Pause. Iss etwas, höre Musik und entspanne dich einfach.

3. Schreibe eine To-Do Liste

4. Los! Erstelle kurze Lerneinheiten und mache genug oft Pause. So bist du viel motivierter und effizienter.

5. Weniger ist mehr! Lerne nur für die Fächer in denen du dich gerade verbessern willst.

Die 3-2-1 Methode

Diese Lernmethode eignet sich beispielsweise für das Lernen von Fremdwörtern. Sie funktioniert in drei Schritten: Zuerst zerlegst du das Fremdwort in zwei bis drei Wortteile. Dann werden Assoziationen oder Sinnbilder für die einzelnen Wortteile überlegt. Und zum Schluss erstellst du ein Gesamtbild aus allen einzelnen Sinnbildern.

Die Feynman-Technik

1. Wähle ein Thema aus und studiere es.

2. Erkläre es einem Kind oder jemandem, der mit dem Thema nicht vertraut ist, in einer einfachen Sprache.

3. Identifiziere die Lücken in deinem Verständnis, wenn du nicht am Erklären bist.

4. Studiere die Lücken erneut, um sie besser zu verstehen.

5. Spülen und wiederholen, bis du das Thema gut verstanden hast.

Du kannst diese Technik auch als Erweiterung des Lehrens, Erklärens oder Zusammenfassens bezeichnen.


Mind Mapping / Brainstorming

Diese Methoden können dein Gedanken und gelerntes Material auf einer Seite zusammenbringen. So hast du einen Überblick über alles und kannst die Verbindungen zwischen Themen setzten. Meistens ist das am besten, wenn du diese Methoden am Anfang einsetzt. So hast du alle Teile eines Themas zusammengebracht und kannst ausfindig machen wo du etwas noch nicht verstehst.

So, das waren ein paar wenige Lernmethoden die dir hoffentlich helfen effizienter ein besseres Resultat zu erzielen. Natürlich gibt es haufenweise mehr. Denk daran, dass es individuell darauf ankommt wie du am besten lernst. Nicht jede der Lernmethoden ist optimal für jeden Lerntyp!

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