Quizlet vs card2brain

karteikarten

Persönlich lerne ich sehr gerne mit Flashcards. Schon früher habe ich immer meine “Vocis” auf Karteikärtchen geschrieben und immer mit mir mitgenommen, um sie bei einer kurzen Gelegenheit durchzugehen. Auch heute noch fällt es mir viel leichter so ein Thema in den Kopf zu kriegen, wenn es darum geht viele Begriffe auswendig zu lernen. Mit modernen Online Tools ist es noch einfacher die Karten on the go zu lernen, da man alles auf dem Mobiltelefon hat.

In diesem Beitrag will ich euch zwei dieser Online Tools ein wenig näherbringen.

Quizlet ist eines dieser modernen Tools, welches Schülern und Lehrern hilft ein Thema oder ein Fach zu üben. Die User können mittels einer Datenbank von schon vorbereiteten Karten lernen, oder eigene benutzerdefinierte Karten kreieren. Quizlet spart auch Schülern Zeit indem man auch gleich das gelernte Material prüfen kann. Zum Beispiel mit zeitgesteuerten Tests oder Übungen.

Quizlet bietet zwar einige Funktionen mit der Gratis Version, aber bei weitem nicht alles. Um die besten Funktionen zu erhalten muss man die Premium Version kaufen, welche 3.60 CHF im Monat kostet. Von vielen Usern wurde die Rückmeldung abgegeben, dass Quizlet  Laut einigen Reviews von Usern, darunter auch viele Lehrerinnen und Lehrer, hat die App viele Bugs, welche noch nicht überarbeitet wurden. Zudem ist keine Rechtschreibeprüfung integriert.

Card2brain ist ebenfalls ein solches Tool. Der User kann uneingeschränkt digitale Karteikärtchen erstellen und diese mit Freunden teilen, sowie Zugriff auf die Karten von Freunden und anderen Nutzern erhalten. Mit Card2brain benutzt man die Lernmethode “5-Kompartiment-System“ basierend auf Sebastian Leitners wissenschaftlich anerkanntem System. Zunächst befinden sich alle Karteikarten im ersten Fach, alle Fragen die richtig beantworte wurden, kommen ins nächste Fach. Alle Fragen die falsch beantwortet wurden, werden wieder ins erste Fach herabgestuft. Karteikarten im ersten Fach werden in jeder Lernsession überprüft, die Karten im zweiten Fach werden in jeder zweiten Session überprüft und die im dritten Fach jedes dritte Mal überarbeitet, und so weiter. Sobald sich alle Karten im fünften Fach befinden, weiß der User dass er das Thema gut beherrscht.

Laut einem User ist es bei Card2brain leider nicht möglich mehr wie fünf Karteien anzulegen, was den Sinn der Sache eher kontraproduktiv macht, wenn der User verschiedene Themen lernen soll. Zudem beschwerten sich User, dass die App größtenteils Deutsch eingestellt ist und es es somit unmöglich macht die App zu bedienen für User die eine Fremdsprache sprechen.

Diese zwei Tools sind nur zwei von sehr vielen die zur Auswahl stehen, deshalb solltest du als User selber für dich entscheiden was du brauchst. In diesem Beitrag habe ich versucht ein Paar Schlüsselfaktoren zusammen zu tragen, welche zu deiner Entscheidung beitragen könnten. Aber klar ist, mit diesen Tools kannst du wirklich deine Effizienz steigern, ich weiss es aus Erfahrung. 🙂

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